20 Okt

Bedeutung von Import und Export in Tschechien

Überall sehen wir sie auf unseren Autobahnen: Die LKWs aus Tschechien, die die Waren von A nach B bringen. Wenn man sich Gedanken darüber macht, wie viele Kilometer mit diesen Lastwagen zurückgelegt werden, so kann man nur begrüßen, dass es immer mehr Dieselpartikelfilter für LKW geben soll. Schließlich ist ein Dieselpartikelfilter LKW die umweltschonendere Variante zu den Wagen mit hohen CO2 – Emissionen.

Tschechien ist ein Land, das sehr vom Export seiner Güter lebt. Es beliefert viele Staaten, allen voran die Staaten der Europäischen Union. Als wichtigster Abnehmer der tschechischen Waren gilt die Bundesrepublik Deutschland. Mit fast 31 Prozent war Deutschland mit Abstand das abnehmerfreundlichste Land, es folgte die Slowakei mit 9,2%. Weitere Länder, die von Tschechien beliefert werden sind Polen, Frankreich, Österreich, Italien und Großbritannien. Als wichtigste Ausfuhrprodukte gelten für Tschechien Autos und Autoteile, Maschinen, Elektronik sowie Produkte aus dem Bereich der Elektrotechnik.

Im Jahre 2008 wurden vor allem Elektronik, Maschinen, Brenn– und Schmierstoffe sowie chemische Erzeugnisse nach Tschechien importiert. Als wichtigste Handelspartner im Bereich Import sind für Tschechien Deutschland (27%), die Volksrepublik China (9%), die Slowakei (6%) sowie Russland (6%) zu nennen. Durch den Beitritt Tschechiens in die EU im Jahre 2004 wuchs die Wirtschaft des Landes stark an. Es konnte zwischen 2005 und 2007 ein Wachstumstempo verzeichnet werden, welches bei 6 Prozent lag.

In den darauf folgenden Jahren ging dieses Wachstum allerdings auf 3 Prozent zurück, was an der Wirtschaftskrise liegt. Diese erreichte Tschechien zwar verspätet, dafür jedoch mit all ihren negativen Auswirkungen. Für das Jahr 2009 wurde ein Einbruch des Wirtschaftswachstums von minus 2,9% prognostiziert, da das Land eben auch stark vom Export in andere Länder abhängig sei. Allerdings sollen bald auch wieder bessere Zeiten für Tschechien bevorstehen: Es wird erwartet, dass sich die Wirtschaftslage des Landes im Jahr 2010 wieder erhole und das Wirtschaftswachstum von dort an wieder voran gehen werde.